Im Rahmen der Mitgliederversammlung am 7. April 2025 erläuterten die Landesvorsitzende Dr. Mechthild Baumann und Schatzmeister Carsten Schneider den Mitgliedern, wie die Europa-Union Brandenburg finanziell derzeit aufgestellt ist und welche Projekte im Jahr 2024 auf der Agenda standen. Sie verwiesen auf die erfolgreich durchgeführten Projekte „Auf einen Espresso mit Europa“ und „Lausitzer Europadialoge 2024“ und hoben hervor, dass der Verband auch im Jahr 2024 ein Mitgliederwachstum erlebt hat.
Im Mittelpunkt der Versammlung stand die turnusgemäße Neuwahl des Landesvorstands für die nächsten zwei Jahre: Mit Mechthild Baumann als alter und neuer Landesvorsitzender treten auch Szilvia Kalmár und Martin Hoeck als stellvertretende Vorsitzende, Ines Friedrich als Geschäftsführerin, Carsten Schneider als Schatzmeister sowie Benjamin Körner, Johannes Kohls und Jobst Hinrich Ubbelohde als Beisitzer ihre Ämter für die nächsten zwei Jahre an. Ziel des neuen Landesvorstands ist es, mit spannenden Projekten und Aktivitäten den erstarkenden populistischen und extremistischen Entwicklungen in Europa und insbesondere in Brandenburg etwas entgegenzusetzen. Gerade Brandenburg mit seiner langen Grenze zu Polen im Herzen Europas profitiert bis heute vom europäischen Einigungsprozess.
Am Ende der Mitgliederversammlung beschlossen die anwesenden Mitglieder die Unterstützung für eine Petition, die der Kreisverband Potsdam und Potsdam-Mittelmark bereits veröffentlicht und an den Petitionsausschuss des Brandenburger Landtags gerichtet hat. Ziel der Petition „Grundfreiheiten der EU sichern“ ist es, „die Grundfreiheiten der EU, die ein Grundpfeiler der wirtschaftlichen Prosperität, des Wohlstands und des Friedens in Europa sind, zu wahren“. Konkret werden die fortlaufend verlängerten stationären Grenzkontrollen kritisiert, da diese nicht nur den grenzüberschreitenden Waren- und Personenverkehr zwischen Polen und Brandenburg massiv beeinträchtigen, sondern auch im Widerspruch zum EU-Recht stehen.
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